Lieder und Gitarrenklänge aus dem Hochland Madagaskars
So raffiniert, zart und filigran er die Gitarrensaiten zupft, so leidenschaftlich sprudelt seine Stimme hervor: Erick Manana singt aus tiefster Seele, verbirgt seine Emotionen nicht: mal voller Lebenslust, mal melancholisch. Er scherzt und schreit, flüstert und fleht, klagt und kokettiert. Dazu wirbelt er virtuose Rhythmen auf der Gitarre, spielt poppige Grooves, afrikanische Patterns, ruhige Romanzen. Schon ab dem ersten Stück zieht er sein Publikum in einen zauberhaften Bann, und lässt es nicht mehr los.
Der 1959 geborene Musiker zählt in seiner Heimat seit fast dreißig Jahren zu den Stars der Szene. Seine Lieder hört man auf der Straße, im Dorf, im Radio: Momentaufnahmen des Lebens in Madagaskar – sie erzählen von Mensch und Natur, von Stadt und Land, von Kindern und Eltern, Gestern und Morgen. Und natürlich von der Liebe.
Durchs Programm führt Jenny Fuhr. Die junge Musikethnologin und Musikerin widmet sich seit einigen Jahren, mit Herz und Seele der madegassischen Musik. Im Konzert erzählt sie wissenswertes über Lieder, Land und Leute.
Zur Zeit promoviert sie innerhalb eines Forschungsprojektes zu madegassischer Musik an der Universität von Southampton.